MADSEN

Das Showgeschäft weiß, wie es dich nimmt, weil es behände moralische Grundsätze einfärbt. So gesehen sind MADSEN vier einladend-freundliche Typen mit wehrhaftem Mehrwert.
Seit der Gründung der Band 2004 gibt es bei MADSEN keine halben Sachen. Der Band aus Wendland ging es immer um die Wahrheit. Um ihre Wahrheit. Oder um es mit dem österreichischen Poeten Andre Heller zu sagen: "Es gibt eine Angst, die macht klein, die macht krank und allein. Es gibt eine Angst, die macht klug, mutiger und freier von Selbstbetrug."

Drei der fünf Gründungsmitglieder sind Brüder: Sebastian Madsen (Gesang, Gitarre, texte), Johannes Madsen (Gitarre) und Sascha Madsen (Schlagzeug). Ebenfalls von Beginn an dabei: Niko Maurer (Bass) und Folkert Jahnke (Keyboards), der die Band 2009 aus persönlichen Gründen verlässt.
Live werden die vier Musiker seither von Lisa Nicklisch (Keyboards) und Martin "Mücke" Krüssel (Gitarre) unterstützt.
Es liegt auf der Hand, den Familiennamen als Bandnamen zu nutzen: MADSEN. Das passt, denn auch ansonsten meidet die Band auf ihrem 2005 erschienenen Debütalbum "Madsen" gängige Rock- und Pop-Klischees. Ein Jahrzehnt bevor Individualismus zum Breitensport ohne Sinn wurde, machten MADSEN vor, dass gelebte Eigenheiten nicht mit antisozialen Tendenzen gleichzusetzen waren. Im Gegenteil.