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Neue rechte Strukturen

Kurzvortrag „Rechtsruck & Normalisierung“

Podium „Zivilgesellschaft, Engagement und Antifaschismus“

Mit Hanna Poddig (Klimaaktivistin), Mal Élevé (Musiker und Aktivist), Bastian Drumm (Sozialarbeiter und Aktivist), Franziska Staab (Schülerin und Young Women Leadership Award Preisträgerin)
Moderation: Ludwig Otto Henze

Samstag 13:30 - 15:00 Uhr
Waldbühne

Der Rechtsruck ist längst kein Randphänomen mehr – umso wichtiger ist es, darüber zu sprechen, wie rechte und rechtsextreme Positionen gesellschaftlich zunehmend normalisiert werden. Der Kurzvortrag „Rechtsruck & Normalisierung“ zeigt, was Rechtsextremismus eigentlich bedeutet und wie rechte Narrative Schritt für Schritt Einzug in Sprache, Medien, Politik und den Alltag halten.
Im Anschluss geht es im Podium „Zivilgesellschaft, Engagement und Antifaschismus“ um die Gefahren des Rechtsrucks und was ihnen entgegengesetzt werden kann. Es werden Erfahrungen mit Anfeindungen, die Rolle von Protest und zivilgesellschaftlichem Engagement sowie Perspektiven für eine solidarische Zukunft diskutiert.
Kommt vorbei, hört zu und bringt eure Fragen mit!

Auf dem Podium:

Hanna Poddig
Hanna Poddig wurde 1985 in Hamburg geboren. Oft wird sie als "Vollzeitaktivistin" bezeichnet. Sie selbst sieht sich, nicht zuletzt aufgrund der inflationären Nutzung des Begriffs der Aktivistin, lieber als mit dem System unversöhnliche Anarchistin. Sie war viele Jahre bei Robin Wood aktiv und ist auch heute in den aktuellen Klimabewegungen engagiert. Neben Klimakämpfen engagiert sie sich seit 15 Jahren in der Anti-Atom-Bewegung und ist auch im Bereich Antimilitarismus aktiv.

Mal Élevé
Mal Élevé ist ein deutsch-französischer Musiker und Aktivist. Er nimmt seinen Künstlernamen ernst: Seine Musik ist „schlecht erzogen“– sie hält sich nicht an Regeln, stellt sich gegen die Norm. Der ehemalige Frontsänger von Irie Révoltés fackelt nicht lange, sondern geht gleich auf die Barrikaden. Seine Songs sind eine Kampfansage gegen Faschismus, Kapitalismus, Sexismus und LGBTQIA+ Feindlichkeit und zugleich ein Aufruf zu weltweiter Solidarität. Für Mal Élevé sind politischer Protest und Zusammenhalt untrennbar miteinander verbunden. Und dieses Gemeinschaftsgefühl ist auf seinen Konzerten zu spüren. Mit seiner Mischung aus Reggae, Dancehall, Ska, Rap und Punk bringt er das Publikum zum Durchdrehen, bis jedes Festivalgelände bebt.

Bastian Drumm
Bastian Drumm ist Sozialarbeiter und Aktivist. Er ist 43 Jahre alt und kommt aus Kusel in Rheinland-Pfalz. Schon seit seiner Schulzeit setzt er sich gegen Rechtsextremismus und für eine offene und tolerante Gesellschaft ein. Desweiteren ist er seit einigen Jahren Mitorganisator des „Kein Bock auf Nazis“-Festivals in Kusel und mehrmaliger Initiator verschiedener Demonstrationen und Solidaritätsbekundungen zum Thema „Antirassismus“ und „Refugees Welcome“.

Franziska Staab
Franziska Staab ist eine absolut engagierte Schülerin, die das Röntgen-Gymnasium in Würzburg besucht. Sie hat vor kurzer Zeit den Young Women Leadership Award bekommen, der den besonderen Einsatz von jungen Frauen würdigt. Franziska zeichnet sich durch einen bemerkenswerten Einsatz im sozialen Bereich aus. Sie kämpft für die Werte der Demokratie und setzt sich für Gleichberechtigung in- und außerhalb der Schule ein.